Das historische Gebäude in der Oldenburger Gartenstraße wurde im Rahmen einer umfassenden Sanierung behutsam instand gesetzt und technisch für eine langfristige Nutzung ertüchtigt. Ziel der Maßnahmen war es, die vorhandene Bausubstanz zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäße Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz zu erfüllen.
Im Zuge der Arbeiten wurden die Fassade einschließlich Fenster und Türen denkmalgerecht überarbeitet, das Glasdach erneuert sowie Regenrinnen und Traufgesimse instand gesetzt. Auch im Inneren stand der Erhalt historischer Qualitäten im Mittelpunkt. Historische Türen, Parkettflächen und Holztreppen wurden aufgearbeitet, Maler- und Tischlerarbeiten ausgeführt und neue Bodenbeläge ergänzt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den restauratorischen Maßnahmen. Durch sorgfältige Untersuchungen konnten historische Wandmalereien freigelegt und wiederhergestellt werden. So wurden verborgene Qualitäten des Gebäudes sichtbar gemacht und ein wichtiger Teil seiner Geschichte bewahrt.
Darüber hinaus erfolgte eine umfassende technische Modernisierung. Eine neue Elektroinstallation mit zeitgemäßer Beleuchtung, Maßnahmen zur Brandschutzertüchtigung sowie statische Arbeiten am Dachstuhl sichern die Zukunftsfähigkeit des Gebäudes. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe und neuer Heizkörper wurde zudem eine nachhaltige und energieeffiziente Wärmeversorgung geschaffen.
Mit dem Abschluss der Maßnahmen im Frühjahr 2026 konnte das Gebäude in der Gartenstraße behutsam weiterentwickelt und als bedeutender Teil des historischen Stadtbildes für kommende Generationen gesichert werden.











