Unsere gemeinsame Arbeit mit sehw architektur wurde beim Architekturwettbewerb für das Innovationsquartier IQON mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Unter den zehn teilnehmenden renommierten Büros aus ganz Deutschland wurden zwei Preise und zwei Anerkennungen verliehen.
Auf dem Gelände der ehemaligen Fleischwarenfabrik „Alte Fleiwa“ in Oldenburg soll mit dem IQON ein neuer Impulsgeber für Forschung, Bildung und technologischen Austausch entstehen. Zwei Neubauten, IQON Zentral und IQON West, sollen universitäre Lehre, angewandte Wissenschaft und unternehmerische Innovation räumlich zu einem Campus verbinden und ein starkes architektonisches Zeichen für das Quartier setzen.
Unser Konzept schafft eine klare Adresse und ein neues Zentrum durch markante, transparente Baukörper, die Offenheit und Flexibilität vereinen. Im Inneren bieten die Gebäude vielfältige Arbeitsumgebungen: Von Einzelbüros über offene Zonen bis hin zu Laboren, die sich den wandelnden Bedürfnissen von Forschenden, Unternehmern und Kreativen anpassen.
Die Fassade kombiniert Holz-Glas-Elemente mit Photovoltaik-Modulen und begrünten Pflanzkästen, die zur natürlichen Kühlung beitragen. Das nachhaltige Energiekonzept basiert auf einer Zero-Emission-Strategie, bei der regenerative Quellen den gesamten Energiebedarf decken, während Dachgärten und Regenwassersysteme Klimaresilienz schaffen.
Auch der Außenraum wird in unserem Konzept integrativ gestaltet: urbane Plätze, grüne Innenhöfe, Fahrradstellplätze und ein Forschungsgarten fördern Begegnung und Interaktion. Durch modulare Bauweise und flexible Raumstrukturen bleibt IQON erweiterbar und zukunftssicher.
Das Preisgericht bewertet den Entwurf als städtebaulich und architektonisch besonders adressbildend mit selbstbewusster Handschrift, transparenter Erdgeschosszone und gelungenen Bezugnahmen auf die Umgebung.
Wir sind stolz auf unsere Arbeit und die Anerkennung und danken allen Beteiligten für die großartige Zusammenarbeit.




