Am historischen Stadthafen in Oldenburg ist mit „HAVEKANT“ ein modernes und multifunktionales Quartier entstanden, das auf einer Grundstücksfläche von 33.400 m² von KUBUS Immobilien entwickelt und realisiert wurde. Die Stadt Oldenburg hat damit ein lebendiges und zukunftsorientiertes Stadtensemble mit einem Mix aus Wohnungen, Büros und Gewerbe- sowie Gastronomieflächen gewonnen.
Am östlichen Abschluss der aus einem Wohnturm und drei U-Höfen bestehenden Reihe befindet sich der von Angelis & Partner geplante U-Hof 3. In dem Gebäude spiegelt sich die für das Gesamtquartier angestrebte Nutzungsmischung wider: moderne Wohntypologien, zeitgemäße Arbeitswelten und Gewerbe- sowie Gastronomieflächen gruppieren sich um einen Innenhof, der sowohl von Bewohnern als auch Besuchern genutzt werden kann und sich zum Wasser hin öffnet. Von hier aus werden Ausblicke auf das Wasser und den Hafen inszeniert und die Verbindung zum öffentlichen Raum hergestellt.
Durch den im gesamten Quartier eingesetzten Torfbrand-Klinker fügt sich der U-Hof 3 in das Gesamtensemble ein, geht aber in der Fassadensprache durch großformatige Öffnungen und eingesetzte glänzende Metallfelder auch eigene Wege. Die Knicke in der Fassade und das gefaltete Dach lassen eine plastische und körperhafte Architektur entstehen, die trotz des massiven Grundmaterials eine moderne Leichtigkeit erhält.
Die Fassade lebt von großen Glasflächen und metallischen Applikationen in der Klinkerfassade. Sie bekommt im Detail durch Ziermauerwerk darüber hinaus eine weitere Gestaltungsebene, die die Geschosse visuell trennt. Große Fensterflächen und Loggien ermöglichen den Bewohnern einen Blick über das Wasser und schaffen eine offene und moderne Atmosphäre.
Über vier Etagen hinweg haben unterschiedliche Büroeinheiten ihr Zuhause gefunden und bilden ein vielschichtiges Arbeitsgefüge. Die flexible architektonische Struktur ermöglicht dabei sowohl großzügige Open-Space-Konzepte als auch klar gefasste Einzelbüros und reagiert so auf die unterschiedlichen Anforderungen zeitgemäßer Arbeitswelten.
Während die Wohnungen über Geothermie und Bauteilaktivierung nachhaltig klimatisiert werden, kommt in den Gewerbeeinheiten erneuerbare Energie aus der hauseigenen Photovoltaikanlage zum Einsatz.
Somit ist ein nachhaltiges, vielfältiges Mixed-Use-Gebäude entstanden, das der Stadtgesellschaft mit zeitgemäßer Architektur und einer modernen Nutzungsmischung ein neues Angebot schafft.














